leichtigkeit

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leichtigkeit
schon lange wach, doch jetzt erst sitzend, ist alles müssen verschwunden.
sommer, sonne und das leben da draussen schweben leise im zimmer und ich darauf.
nichts liegt vor mir… und so ruhe ich.
ich könnte wollen, strotze vor kraft,
doch einfach nur sein ist gerade genug.
das reicht.
warum rasen, wenn man auch flanieren kann?
nur noch ganz zarte fäden, ziehen an mir,
und ich lasse das wallen und wogen gerne zu.
wie sich mit der luftmatrazte auf dem see treiben lassen,
und die sanften wellen fühlen,
wie das wasser angenehm kühl an den füßen spielt.
sonst nichts.
hin und wieder fliegt ein gedanke vorbei… ganz leise…
und wenn er mir gefällt, dann spiele ich damit.
eine weile… vielleicht.
dann hebe ich den kopf und lichststrahl kitzelt mich.
auf dem nachttisch.
da liegt ein stück gebrochenes glas – in der sonne.
wie kommt es dahin?
wie schön sich das licht darin bricht. ein zauberschloss.
bunte spiralen wirft es auf das holz – gelb, rot und orange,
eine blau-, violette kante, leicht gekrümmt – fast wie kunstvoll entworfen.
seitlich abgesplittert verlaufen terassen – jede in einer anderen farbe.
wunderschön.
nein… wollen kommt später,
jetzt ist nur sein.
das reicht für den moment.

leichtigkeit

schon lange wach, doch jetzt erst sitzend, ist alles müssen verschwunden.

sommer, sonne und das leben da draussen schweben leise im zimmer und ich darauf.

nichts liegt vor mir… und so ruhe ich.

ich könnte wollen, strotze vor kraft,

doch einfach nur sein ist gerade genug.

das reicht.

warum rasen, wenn man auch flanieren kann?

nur noch ganz zarte fäden, ziehen an mir,

und ich lasse das wallen und wogen gerne zu.

wie sich mit der luftmatrazte auf dem see treiben lassen,

und die sanften wellen fühlen,

wie das wasser angenehm kühl an den füßen spielt.

sonst nichts.

hin und wieder fliegt ein gedanke vorbei… ganz leise…

und wenn er mir gefällt, dann spiele ich damit.

eine weile… vielleicht.

dann hebe ich den kopf und lichststrahl kitzelt mich.

auf dem nachttisch.

da liegt ein stück gebrochenes glas – in der sonne.

wie kommt es dahin?

wie schön sich das licht darin bricht. ein zauberschloss.

bunte spiralen wirft es auf das holz – gelb, rot und orange,

eine blau-, violette kante, leicht gekrümmt – fast wie kunstvoll entworfen.

seitlich abgesplittert verlaufen terassen – jede in einer anderen farbe.

wunderschön.

nein… wollen kommt später,

jetzt ist nur sein.

das reicht für den moment.


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